So schützen Sie sich gegen Spam-Mails
Dank eines US-Amerikaners namens Ray Tomlinson können wir uns heutzutage über den Computer Nachrichten schreiben: er entwickelte bereits in den 60er Jahren des vergangenen Jahrtausends das Kommunikationssystem und verschickte 1971 die erste E-Mail. Segen oder Fluch, werden sich da die meisten fragen, die nicht nur Mails von Freunden oder Geschäftspartnern erhalten, sondern auch massig unerwünschte Werbung. Experten des Instituts für Internet-Sicherheit an der FH Gelsenkirchen zufolge sind bis zu 95 Prozent der 200 Milliarden E-Mails, die täglich weltweit verschickt werden Spam-Mails.
Neben dem Nerv-Faktor, die echten Mails von den Werbe-Müll-Mails zu trennen, sorgt der Spam auch für teuren Schaden, wenn Unternehmen keine Schutzmaßnahmen ergreifen und mit der Werbung auch Viren freihaus kommen.
Das Institut für Internet-Sicherheit gibt folgende Tipps zum Umgang mit Spam-Mails:
- Unbedingt ein Anti-Viren-Programm auf allen Rechnern installieren und auch regelmäßig updaten (auch das Betriebssystem muss regelmäßig mit den neusten Sicherheitsupdates auf den aktuellen Stand gebracht werden)
- Spamfilter installieren und „anlernen“, welche Adressen okay sind und welche nicht (am Anfang häufig kontrollieren denn es kann sein, dass auch erwünschte Mails im Spam-Ordner landen, da das Programm sie nicht als ungefährlich erkennt)
- Nie auf Spam-Mails antworten, auch nicht, wenn man scheinbar die Möglichkeit erhält, sich dadurch von dem „Dienst“ abzumelden
- Sparsam sein mit der Weitergabe von E-Mail-Adressen; für Newsletter, Foren, Blogs oder Chats lieber eine Zweit- oder Drittadresse verwenden die man zur Not löschen kann, falls zu viel Spam-Mails ankommen
- Bei der Veröffentlichung der E-Mail-Adresse auf einer Webseite darauf achten, dass sie nicht im Klartext zu sehen ist, denn dann wird die Adresse schnell von Spammern entdeckt. Lieber die E-Mail-Adresse in einer Bilddatei „verstecken“ und ihr einen unauffälligen Namen geben. Noch besser ist ein Kontaktformular mit Captcha-Schutz (Eingabe eines Sicherheitswortes)
- Wenn trotz alledem viel Spam ankommt, kann man sich beim Provider beschweren. Bei den in Deutschland ansässigen Anbietern lautet die Adresse meist abuse@NameDesUnternehmens.de. Es gibt auch eine Internet-Beschwerdestelle, der man Spam-Adressen melden kann.

