Chinesen sind Spam-Weltmeister

Die Chinesen sind weltweit nicht nur die größten Raubkopierer von Produkten, technischen Entwicklungen und Maschinen, aus dem Reich der Mitte kommen auch die meisten Spam-Mails. Das geht aus dem aktuellen Spambericht von Kaspersky Lab hervor. Demnach kamen 40 Prozent aller im August 2009 versendeten Spam-Mails aus China. Die USA liegt mit 8,7 Prozent auf Platz 2, Indien mit 7,2 Prozent auf Platz 3. Danach folgen Russland, Großbritannien, Brasilien, Italien, Saudi-Arabien, Vietnam und Deutschland.

Dass sich die Herkunft der unerwünschten Werbemails von West nach Ost verschiebt, hatte sich schon im Halbjahresbericht abgezeichnet: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 kamen 35 Prozent aller Spam-E-Mails aus Asien, im ersten Halbjahr 2008 waren es nur 18 Prozent gewesen. Die Experten sehen einen möglichen Grund darin, dass in vielen Osteuropa-Staaten, aber vor allem in asiatischen Ländern kaum Cyberbedrohungen für die Anwender bestehen.

Für das erste Halbjahr 2009 kamen die Spam-Experten außerdem auf folgende Zahlen: Unglaubliche 85,5 Prozent aller Mails, die weltweit verschickt wurden, waren Spam-Mails! Da beruhigt es zumindest etwas, dass „nur“ 0,3 Prozent von ihnen schädliche Anhänge enthielten. Doppelt so viele, nämlich 0,6 Prozent, enthielten allerdings Links auf Phishing-Seiten.

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Autor: micky
Datum: Montag, 14. September 2009 15:39
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